Wer bin ich für wen?
Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als Unternehmer & Coach bin ich jetzt bei meinem Herzenswunsch angekommen: Mentor & Begleiter
Andere respektieren heißt für mich insbesondere: Anzuerkennen, dass Wahrnehmung immer eine Eigenkonstruktion ist. Und dass Führung dort beginnt, wo wir bereit sind, unsere eigene Wahrheit zu sehen..

Über mich - warum bin ich, wer ich bin - warum tue ich, was ich tue
Hier erfährst du etwas über die wichtigsten Phasen in meinem Leben.
Ehrlich - schnörkellos - offen.
Damit du dir ein Bild machen kannst, ob ich dich auf deinem Weg ein Stück weit begleiten kann
Mein Freiheitsdrang war schon früh ausgeprägt
Als Ältester von drei Geschwistern wuchs ich in einem Elternhaus auf, das von klaren Strukturen geprägt war. Mein Vater arbeitete als Maschinenbauer, meine Mutter führte den Haushalt. Das Geld reichte für den Alltag – nicht mehr, nicht weniger. Die Erziehung war streng, Regeln waren da, um befolgt zu werden.
Mit 18 Jahren lernte ich meine heutige Frau kennen. Von einem Tag auf den anderen wurde ich "Vater" für unseren Sohn. Das passte nicht ins Bild meiner Eltern. Die Konsequenz war radikal: Ich zog aus – von einem Tag auf den anderen. Keine Planung, keine Absicherung. Eine leere Wohnung, kein Geld, kein Job.
Um mir meinen Traum zu finanzieren – ein Fachstudium zum Informatiker – ging ich als Zeitsoldat zur Bundeswehr. Die Wehrpflicht wurde zum Sprungbrett für meine berufliche Zukunft.
Erkenntnis dieser Phase: Manchmal erfordert es radikale Entscheidungen, um das Leben zu führen, das man führen will. Auch wenn der Preis hoch erscheint und der Weg ungewiss ist.
Erst mal was erreichen
Nach dem Studium hatte ich ein klares Ziel vor Augen: Ich wollte als Freiberufler etwas bewegen. Selbst ohne Anweisung von außen etwas gestalten, Verantwortung für mich und meine Familie übernehmen. Die Familie zu versorgen war nicht nur eine Pflicht, sondern ein zentraler Antrieb für meinen Ehrgeiz.
Eine eigene Familie war ein fester Bestandteil meines Plans – und welches Glück, dass ich meine heutige Frau schon als Achtzehnjähriger kennenlernen durfte. Aber auch finanzielle Unabhängigkeit und meine eigene Firma gehörten für mich zu einem erfüllten Leben dazu.
Als freiberuflicher IT-Berater startete ich durch. Die ersten Aufträge kamen, weitere folgten. Mit der Gründung meiner Beratungsfirma für Führungskräfte – heute heißt sie natural consulting – hatte ich recht schnell alles erreicht, was ich mir vorgenommen hatte.
Durch meine Selbstständigkeit konnte ich mich voll und ganz meiner ersten Mission widmen:
Als freiberuflicher Consultant IT-Organisationen mit Hilfe besserer Prozesse zielgerichtet optimieren.
Der Plan ging auf. Die Firma lief. Die Familie war versorgt. Ich war am Ziel angekommen. Dachte ich zumindest.
Erkenntnis dieser Phase: Erfolg im Außen ist erreichbar durch Disziplin, harte Arbeit und klare Ziele. Doch die Frage bleibt: Ist das genug?
Erste Zweifel tauchen auf - ein Schicksalsschlag rüttelte mich durch
In meinem Leben gab es immer wieder Momente, in denen ich das Gefühl hatte, dass ich – während ich erfolgreich meine Pläne verfolgte – etwas Wichtiges außer Acht ließ. Etwas Wesentliches, das sich nicht in Zahlen, Projekten oder Erfolgen messen ließ.
Dann kam ein Schicksalsschlag in der Familie. Plötzlich und unausweichlich. Er stellte mein gesamtes bisheriges Leben radikal in Frage. Die Endlichkeit des Lebens wurde nicht mehr nur zu einer abstrakten Idee, sondern zu einer spürbaren Realität. Wie wertvoll ist die Lebenszeit wirklich? Wofür verwende ich sie? Was bleibt am Ende?
Diese Fragen ließen mich nicht mehr los. Den Antworten nähere ich mich seitdem Stück für Stück. Dabei treffe ich auf wichtige Erkenntnisse, die mich mir selbst und meinen eigentlichen Zielen näher bringen – jenseits der äußeren Erfolge.
Meine Ausbildung zum Qi Gong-Lehrer war eine erste wesentliche Etappe dieses Weges. Den Körper bewusst spüren und verstehen – einfach mal durchatmen! Das gelingt mir am besten auf meinen regelmäßigen Reisen nach China, die ich für eine spirituelle Pause und eine Auszeit aus dem hektischen Berufsalltag nutze.
In insgesamt drei Coachingausbildungen habe ich darüber hinaus gelernt, mich als Mensch & Coach in meine Beratung einzubringen – und auch Raum für die emotionalen Themen meiner Kunden zuzulassen.
Erkenntnis dieser Phase: Die Lebenszeit ist das wertvollste Gut, das wir haben. Die bedeutendsten Lebensfragen lassen sich nicht aufschieben – sie fordern ihre Aufmerksamkeit ein, ob wir bereit sind oder nicht.
Entweder du gehst unter oder du gehst gestärkt hervor
Es gelang mir schließlich, als Coach die "weichen" Facetten meines Ichs zu verstehen, wohlwollend anzuerkennen und an meinen Mustern zu arbeiten. Auch meine Selbstständigkeit lief trotz Krise in der IT-Branche richtig gut. Diese Erfolgssträhne verleitete mich zu dem sicheren Gefühl: Jetzt haut mich nichts mehr um! Ich hatte doch alles im Griff, oder?
Denkste …
Eigentlich waren meine Pläne ziemlich konservativ: Umfinanzierungen für den Kauf einer eigenen Immobilie fürs Alter bei gleichbleibender Auftragslage. Solide. Durchdacht. Vernünftig. Aber manchmal scheint alles gegen dich zu laufen – erst geht alles schief und dann kommt auch noch Pech dazu. Aufträge brachen weg, finanzielle Verpflichtungen wurden zur Belastung, die Situation eskalierte.
Und plötzlich waren sie da: Existenzängste. Echte, lähmende Angst, die mich monatelang keinen Schlaf finden ließ und mich fast in den Burn-out trieb. Alle meine Erfolge, alle Sicherheiten, alles, was ich aufgebaut hatte – es schien sich in Luft aufzulösen.
Der Abgrund öffnete sich vor mir.
In dieser dunkelsten Phase meines Lebens begegnete ich der Spiritualität auf einer ganz neuen, tieferen Ebene. Mein spiritueller Lehrer kam in mein Leben – und diese Begegnung war ein Geschenk. Sie gab meinem Leben Sinn und Tiefe, die weit über das hinausgingen, was ich bis dahin gekannt hatte.
Mein Weltbild über REALITÄT wurde komplett auf den Kopf gestellt. Plötzlich erkannte ich, was wirklich trägt, was wirklich zählt.
Nur durch den Rückhalt meiner Familie und mein Vertrauen in meine spirituelle Praxis schaffte ich es schließlich, diese Krise Schritt für Schritt zu überwinden. Nicht durch Kontrolle oder Planung, sondern durch Loslassen und Vertrauen. Letztendlich ging alles gut aus – aber ich war ein anderer Mensch geworden.
Erkenntnis dieser Phase: Seit dieser Zeit weiß ich, worauf ich hundertprozentig zählen und mich verlassen kann. Nicht auf äußere Sicherheiten, nicht auf Kontrolle – sondern auf das, was wirklich trägt - mein einzigartiges Sein, das einem ganz individuellen Plan folgt
Freiheit ist täglich gelebte Spiritualität - sich dem Leben hinzugeben
Heute weiß ich: Wessen Motor auf Hochtouren läuft, der braucht Auszeiten – physische wie psychische. Und so drücke ich hin und wieder den Reset-Knopf, ziehe mich ganz bewusst zurück in die Natur, um den Kopf frei zu bekommen und mich anschließend wieder voll und ganz auf die Bedürfnisse meiner Kunden konzentrieren zu können.
Die besten Ideen kommen mir immer dann, wenn ich im Gleichgewicht bin. Da mich hin und wieder ein guter Einfall beim Joggen ereilt, habe ich immer einen Notizblock dabei – sicher ist sicher. Und auch die Idee, mich mit den Themen der Selbstorganisation und alternativen Organisationsformen intensiv zu beschäftigen, kam mir während einer wertvollen 6-monatigen Auszeit, die ich mir allein am Meer in Spanien in unserem Haus in Denia an der Costa Blanca gönnte.
Meine tägliche Praxis hilft mir dabei, meine nach wie vor aktiven EGO-Muster zu enttarnen und sie in hilfreiche Ressourcen zu transformieren – ohne dass ich tief in frühere Dramen eintauchen muss. Es geht letztlich immer darum "einfach Loszulassen". Einfacher gesagt als getan 😊.
Aber mit der Zeit wird es leichter. Mit der Zeit erkennst du die Muster früher. Mit der Zeit lernst du, sie mit Humor und Leichtigkeit zu betrachten.
Ich weiß: Auf meinen inneren Kompass kann ich mich wirklich verlassen, deswegen höre ich bei wichtigen Entscheidungen auf sie. Angst vor Fehlern oder Ablehnung habe ich dabei nicht. Das ermöglicht es mir, echt ehrlich zu sein – gegenüber meinen Kunden, aber auch zu mir selbst. Kein Versteckspiel, kein Theater.
Erkenntnis dieser Phase: Echte Freiheit entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch Loslassen. Sie zeigt sich in der Fähigkeit, den eigenen Mustern mit Klarheit und Humor zu begegnen und ihnen ihre Macht zu nehmen, indem ich sie dem Fluss meines wahren Lebens überlasse!
"Man sieht nur mit dem Herzen richtig gut ..."
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar - Aus "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
Der Weg führt vom Verstand zum Herz. Nur aus dem Herzen heraus, lernst du das wahre Loslassen. Der Verstand taugt dafür nicht und wird nie loslassen. It's simple - but not easy. Ein Zitat meines Lehrers, das ich erst spät in seiner vollen Bedeutung verstanden habe
In Rückbetrachtung ist mir klar geworden, dass mich jede einzelne dieser Lebens-Etappen einen bestimmten Schritt weitergebracht hat und mit wertvollen Erkenntnissen verbunden ist. Und dass es nicht die letzte Krise war, die mir eine neue Möglichkeit für Wachstum aufzeigen will.
Auf der Ebene der Rationalität erscheint alles einfach und klar – logisch erklärbar, plan- und kontrollierbar. Das ist die Ebene, auf der die meisten von uns die meiste Zeit leben. Doch wenn Krisen dazukommen, wird die Komplexität des Lebens erkennbar und dringt ins Bewusstsein. Diese Ebene des persönlichen Lebensflusses ist vielfältig, nicht mit dem Verstand erreichbar und schon gar nicht kontrollierbar. Es gilt zu lernen ihm aus dem Herzen zu vertrauen und sich von ihm führen zu lassen - heute zeige ich das in meinem REAL-Leader Coaching Programm Schritt für Schritt.
In der Folge kommen dann die Ängste und Existenzfragen auf, die du bis dahin einfach unterdrückt und aus deinem Bewusstsein verdrängt hast. Diese Etappe ist bestimmt von der Suche nach Orientierung, vom Ringen mit dem Unbekannten, vom Loslassen alter Sicherheiten. Doch wer durchhält, sich seinen Ängsten stellt und der Weisheit des Lebens vertraut, dem gelingt immer wieder ein großer Schritt im persönlichen Wachstumsprozess.
So lernte ich loszulassen und zu vertrauen – und fand schließlich meinen Weg. Dieser Weg führt immer tiefer in das Vertrauen hinein. Er bringt immer tiefere Erkenntnisse hervor und führt mein Leben in die wahre, vollkommene Freiheit. Eine Freiheit, die einfach ist. Leicht. Spielerisch. Freud- und friedvoll. Und gleichzeitig voll innerer Kraft.
Erkenntnis dieser Phase: Am Ende dieser Entwicklung steht persönliche ECHTE Freiheit. Nicht als Ziel, sondern als Weg, der sich jeden Tag neu entfaltet.
Im Herzen bin ich Begleiter
Seit einigen Jahren ist es meine Berufung und Mission, diese tiefen Erkenntnisse als Mentor, Coach & Begleiter an Unternehmer, Selbständige und Menschen in Führungsverantwortung weiterzugeben. Mein Weg dahin war nicht immer einfach, aber ich weiß nun, wie JEDER ihn gehen kann, wenn er offen dafür ist! Es braucht keine Vorkenntnisse, nur Offenheit. Meine Erfahrung zeigt:
Je weniger sich jemand mit dem Thema Spiritualität beschäftigt hat, je einfacher kann der Weg sein!
Das Ergebnis für meine Kunden: Ein sinnerfülltes Leben, das sowohl privat als beruflich das Beste eines Menschen hervorbringt, sich entfalten lässt und am Ende dauerhaft zum Strahlen bringt.
Für mich steht fest:
Für alles, was dein volles menschliches Potenzial nicht hervorbringt, ist deine Lebenszeit zu kostbar!



